Ich habe ausversehen boykottiert, was andere boykottieren, ohne boykottieren zu wollen. Gesehenundgesehenwerden gibt es seit drei Jahren - ohne Facebookauftritt. Das ist wie sein Kind in den Kindergarten gehen zu lassen, ohne Namensschildchen in jedes Kleidungsstück zu nähen. Völlig inakzeptabel, alle Mütter machen das.
Ich habe mich also entschieden, dass es die Möglichkeit geben soll auch über das große kleine f darüber informiert zu werden, wenn es hier Neukram gibt. Außerdem gibt es eine Nachmachergalerie mithilfe dieser die Ergebnisse der Anleitungen von lieben Leserinnen und Lesern endlich mal an die Öffentlichkeit gelangen sollen. Und ein bisschen Vorschau auf nächste Projekte wird es natürlich auch geben, sowie Blicke in die Vergangenheit. Ich bitte um Tamtam und Konfetti!
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Dienstag, 7. Oktober 2014
Freitag, 25. Januar 2013
Für einen Monat ohne Tier
Andere nutzen den Jahresanfang und die euphorischen Glücksgefühle knapp dem Weltuntergang entkommen zu sein dazu, sich jetzt mal endlich richtige Ziele zu setzen. Mehr Sport machen. So. Weniger rauchen, 25 Kilo abnehmen und um Gottes Willen endlich mal hinter dem Kleiderschrank sauber machen. Da, wo man sonst immer so schlecht mit dem Staubsauger hinkommt.
Ich bin ja immer noch der Meinung, dass, je weniger Zeit man sich gibt, mit sich selber Diskussionen zu führen, mehr Sinnvolles dabei rauskommt. Hauruckeffekt. Warum muss ich mich zwei Wochen vorher darauf einstellen, ab dem 1. Januar mindestens 3 Liter energetisch aufgeladenes Wasser zu trinken? Warum noch zwei Wochen warten? Kein Augenblick ist geeigneter um Dinge anzugehen, als der Moment in dem man beschließt sie zu tun.
So. Das war jetzt die Moral für diesen Post. Mein Vorsatz fürs neue Jahr war, in jedem Beitrag so richtig sinnvolle Lebensweisheiten an den Mann zu bringen. Und nicht mehr ironisch sein. Und nicht mehr widersprüchlich. (Und so schnell geht es mit der Enttäuschung über gebrochene Vorsätze)
Jetzt zu der eigentlichen Essenz. Ich habe das neue Jahr genutzt um es mit einem Experiment zu beginnen. Ich ernähre mich einen Monat lang vegan und gucke mal was bei rumkommt. Natürlich hätte ich es auch zwei Wochen vorher starten können, aber hey, da war Weihnachten und da gibts Hackbraten. (So viel zum Thema Widerspruch)
Aber darum geht es ja zu meinem Glücke nicht. Ich feiere jetzt Bergfest meines Experiments und bin bereit meine überaus interessanten Erkenntnisse mit der Welt zu teilen.
Um das ganze zu verkürzen werde ich interessierte Menschen mit harten Daten und Fakten konfrontieren, die ich im folgenden Abschnitt Steckbriefartig zusammenfassen werde:
Grundlage: Vegan for Fit und Vegan for Fun von Attila Hildmann, dieser Mann scheint ein Genie zu sein, ich habe noch nichts gekocht, was wirklich ungenießbar war. Einziges Manko Er hat es nicht so mit Mengenangaben. Würde ich mich an seine Angaben halten, dann könnte ich meine Nachbarn miternähren.
Ziele: Wie gesagt, es ist ein Experiment. In erster Linie wollte ich schauen, ob die Umstellung auf eine vegane Ernährungsweise einen Einfluss auf mich oder meinen Körper hat. Und ich wollte zusätzlich Sport machen. Morgen. Ganz sicher.
Körperliche Veränderungen: Ich brauche mal mehr, mal weniger schlaf, das ändert sich täglich. Zwischendurch war ich mit sieben Stunden schlaf völlig zufrieden und in den letzten Tagen bin ich nach zehn Stunden schlaf immer noch müde.
Ich habe abgenommen. Insgesamt 4 Kilo. Ich bin und war nie zu viel und Abnehmen war auch nicht mein Ziel, also werde ich jetzt ein Auge darauf haben, mich nicht allzu gesund und unfettig zu ernähren.
Bisherige Erkenntnisse: Vegan aber arm. Es ist wesentlich teurer sich ausgewogen vegan zu ernähren. Und es ist pervers, dass man teilweise mehr für eine Tüte Nüsse, als für Fleisch zahlt.
Ich koche mehr. Kein Wunder. Wenn ich koche, bestimme ich, was hineinkommt und kann leicht überwachen, dass auch ja kein Tier in meinen Topf hüpft.
Kurz: Es ist wirklich aufwändig. Man muss ständig planen was man essen möchte, ob man heute vielleicht noch Hunger bekommt, weil mal schnell was beim Bäcker holen ist einfach nicht drin.
Ich bin ja immer noch der Meinung, dass, je weniger Zeit man sich gibt, mit sich selber Diskussionen zu führen, mehr Sinnvolles dabei rauskommt. Hauruckeffekt. Warum muss ich mich zwei Wochen vorher darauf einstellen, ab dem 1. Januar mindestens 3 Liter energetisch aufgeladenes Wasser zu trinken? Warum noch zwei Wochen warten? Kein Augenblick ist geeigneter um Dinge anzugehen, als der Moment in dem man beschließt sie zu tun.
So. Das war jetzt die Moral für diesen Post. Mein Vorsatz fürs neue Jahr war, in jedem Beitrag so richtig sinnvolle Lebensweisheiten an den Mann zu bringen. Und nicht mehr ironisch sein. Und nicht mehr widersprüchlich. (Und so schnell geht es mit der Enttäuschung über gebrochene Vorsätze)
Jetzt zu der eigentlichen Essenz. Ich habe das neue Jahr genutzt um es mit einem Experiment zu beginnen. Ich ernähre mich einen Monat lang vegan und gucke mal was bei rumkommt. Natürlich hätte ich es auch zwei Wochen vorher starten können, aber hey, da war Weihnachten und da gibts Hackbraten. (So viel zum Thema Widerspruch)
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| Gesehen in Flensburg |
Aber darum geht es ja zu meinem Glücke nicht. Ich feiere jetzt Bergfest meines Experiments und bin bereit meine überaus interessanten Erkenntnisse mit der Welt zu teilen.
Um das ganze zu verkürzen werde ich interessierte Menschen mit harten Daten und Fakten konfrontieren, die ich im folgenden Abschnitt Steckbriefartig zusammenfassen werde:
Grundlage: Vegan for Fit und Vegan for Fun von Attila Hildmann, dieser Mann scheint ein Genie zu sein, ich habe noch nichts gekocht, was wirklich ungenießbar war. Einziges Manko Er hat es nicht so mit Mengenangaben. Würde ich mich an seine Angaben halten, dann könnte ich meine Nachbarn miternähren.
Ziele: Wie gesagt, es ist ein Experiment. In erster Linie wollte ich schauen, ob die Umstellung auf eine vegane Ernährungsweise einen Einfluss auf mich oder meinen Körper hat. Und ich wollte zusätzlich Sport machen. Morgen. Ganz sicher.
Körperliche Veränderungen: Ich brauche mal mehr, mal weniger schlaf, das ändert sich täglich. Zwischendurch war ich mit sieben Stunden schlaf völlig zufrieden und in den letzten Tagen bin ich nach zehn Stunden schlaf immer noch müde.
Ich habe abgenommen. Insgesamt 4 Kilo. Ich bin und war nie zu viel und Abnehmen war auch nicht mein Ziel, also werde ich jetzt ein Auge darauf haben, mich nicht allzu gesund und unfettig zu ernähren.
Bisherige Erkenntnisse: Vegan aber arm. Es ist wesentlich teurer sich ausgewogen vegan zu ernähren. Und es ist pervers, dass man teilweise mehr für eine Tüte Nüsse, als für Fleisch zahlt.
Ich koche mehr. Kein Wunder. Wenn ich koche, bestimme ich, was hineinkommt und kann leicht überwachen, dass auch ja kein Tier in meinen Topf hüpft.
Kurz: Es ist wirklich aufwändig. Man muss ständig planen was man essen möchte, ob man heute vielleicht noch Hunger bekommt, weil mal schnell was beim Bäcker holen ist einfach nicht drin.
Dienstag, 6. November 2012
Erstens kommt es anders.....
Den ganzen Tag redet man davon, dass man Abends unbedingt tanzen gehen möchte, sucht sich Veranstaltungen heraus, setzt sich hin, um nochmal eine Mate zu trinken, in Berlin tauchen coole Leute ja erst spät, oder fast wieder früh auf. Und dann sitzt man da. Und trinkt eine Mate. Und einen Glühwein. Und die Freundin vom Mitbewohner vom Äffchen strickt. Und es ist gemütlich. Und dann strickt der Mitbewohner auch. Mit Knicklichtern. Und dann ist da die Kamera. Und dann kommt die Erkenntnis, dass man mit einer Kamera, einem Stativ, einem Feuerzeug, einer Taschenlampe, Knicklichtern und langer Belichtungszeit viel Spaß haben kann.
Und dann kam der Kreativitätsschub. So kann man seinen Samstagabend auch verbringen.
Und dann kam der Kreativitätsschub. So kann man seinen Samstagabend auch verbringen.
Donnerstag, 15. Dezember 2011
Liebe Uni, was ist da los?
Nachhaltigkeit, ein ganz wichtiges Thema. Wir doofen Studenten sollen von der Uni der Nachhaltigkeit gelehrt werden. Dazu sollen wir jede Woche einen Lerntagebucheintrag verfassen, was wir denn so in der Vorlesung mitgenommen haben. Zum Thema Nachhaltigkeit.
| Quelle |
Dann kommt noch Statistik und Mathematik dazu. Übungsaufgaben, die jeder im Tutorium ausgedruckt dabei haben sollte. Ca 2/3 der Studenten haben jeweils das Fach Mathematik oder Statistik, manche beides. In Statistik ist dieses Aufgabenskript 18 Seiten lang. Druckt sich jeder dieser 2/3 der Studenten das Aufgabenskript aus, also 1200*18, kommen von der Statistikfront nochmal 2,16m auf den Papierturm hinzu. In Mathematik sieht das alles sogar noch schlimmer aus. Um die 300 Seiten Papier sind den fleißigsten aller Studenten bereitgestellt, um sich flächendeckend auf die Mathematikklausur vorzubereiten. Das sind, voila, nochmal 36m der Mathematiker.32,4m + 2,16m + 36m = 70.56m!
Es lässt sich dazu sagen:
Die Universität verlangt von den Studenten des ersten Semesters in dem es um Nachhaltigkeit geht (ja ich kann es nicht oft genug sagen), dass sie einen Papierturm ausdrucken (und jetzt nur bezogen auf die wichtigsten und grundlegendsten vorlesungen, in alle Seminare habe ich leider keinen Einblick), der so hoch ist wie die Queen Mary 2!
Die Universität verlangt von den Studenten des ersten Semesters in dem es um Nachhaltigkeit geht (ja ich kann es nicht oft genug sagen), dass sie einen Papierturm ausdrucken (und jetzt nur bezogen auf die wichtigsten und grundlegendsten vorlesungen, in alle Seminare habe ich leider keinen Einblick), der so hoch ist wie die Queen Mary 2!
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