Sonntag, 26. April 2015
Geometrierucksack mit Notebookfach Tutorial plus Schnittmuster
Rucksäcke sind einfach praktisch. Man fühlt sich wie ein Känguru, nur andersherum. Während man seinen Kram sicher und platzsparend hinten verstaut, hat man die Arme frei, beide Schultern sind ausgelastet, und man hat keinen komischen Trägerriemen zwischen den Brüsten, was einen sonst irgendwie unproportional wirken lässt. Reiten, Schwimmen und Fahrradfahren, man kennt das Prinzip. (Für das Schwimmen mit Rucksack übernehme ich allerdings keine Haftung. Es ist quasi nur ein Serviervorschlag, denn der Rucksack hat ein Notebookfach. Falls das Notebook nicht wasserdicht sein sollte, würde ich Schwimmen unterlassen.)
Dieser Rucksack hat mich tatsächlich an die Grenze meines räumlichen Vorstellungsvermögens gebracht....
Mehr? Hier: www.gesehenundgesehenwerden.de
Dienstag, 14. April 2015
Eckbild Tutorial
Wir hatten das große Glück eine kleine aber schöne und völlig ausreichende Zweiraumwohnung im Hamburger Zentrum (zumindest ist es aus meiner Sicht das Hamburger Zentrum), eines der Szenefamilienentcoffeiniertersojalattemacchiatoviertel, zu bekommen. Eine charmante Altbauwohnung. Sie hat viel erlebt und viel zu erzählen, wirkt wie eine dieser kecken Ladys, mit den ausversehen lila gefärbten Haaren und dem wachen Blick, die sich heimlich über den Tag ordentlich einen ansäuft, mit dem Sherry aus ihrem Flachmann, den sie in ihrer roten Kunstledertasche mit dem Perlengriff mit sich trägt.
Aber auch alte Ladys haben Ecken und Kanten. Die Kante in unserem Flur ist besonders liebenswert.
In meinem Fundus an alten Bildern (Ja, zu meinem Lampensammeltrieb kam jetzt eine Obsession für alte Gemälde hinzu) fand sich ein triefend idyllisches Landschaftsgemälde, welches ein gewisser R.Walter im Schweiße seines Angesichts auf die Leinwand ölte. Es fällt definitiv in die Kategorie „so furchtbar, dass es schon wieder gut ist“ und eigentlich wollte ich etwas hineinmalen, was die Idylle zerstört...
Ich bin umgezogen. Mehr? Hier: http://www.gesehenundgesehenwerden.de/
Ich bin umgezogen. Mehr? Hier: http://www.gesehenundgesehenwerden.de/
Sonntag, 12. April 2015
Ich bin umgezogen
Ich bin jetzt hier zu finden, auf www.gesehenundgesehenwerden.de
Leider ist Blogger eine sture alte Dame, die meinen neuen Blog nicht in der Blogger-Leseliste anzeigen möchte. Nach dreitägigem Streit mit ihr, habe ich nachgegeben und werde die nächsten neuen Posts doppelt schalten, damit die Leser, die mir über Blogger folgen mitbekommen, wenn es was neues gibt. Das kann ich aber nicht immer machen, von daher freue ich mich über jeden Leser, der mitkommen möchte und sich die Mühe macht und meine neue URL in seine Leseliste einträgt, bzw der alten oder neuen URL über Bloglovin folgt oder anderen . Außerdem werde ich die neuen Posts auch über Facebook oder Instagram schalten.
Leider ist Blogger eine sture alte Dame, die meinen neuen Blog nicht in der Blogger-Leseliste anzeigen möchte. Nach dreitägigem Streit mit ihr, habe ich nachgegeben und werde die nächsten neuen Posts doppelt schalten, damit die Leser, die mir über Blogger folgen mitbekommen, wenn es was neues gibt. Das kann ich aber nicht immer machen, von daher freue ich mich über jeden Leser, der mitkommen möchte und sich die Mühe macht und meine neue URL in seine Leseliste einträgt, bzw der alten oder neuen URL über Bloglovin folgt oder anderen . Außerdem werde ich die neuen Posts auch über Facebook oder Instagram schalten.
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| Ich freue mich über jeden der mitkommt. Wir sehen uns.. |
Dienstag, 20. Januar 2015
Ping
2015 steht im Zeichen der Umbrüche. Während 2014 wie ein wilder Sturm über mich hinweggefegt, mich teilweise mit und teilweise umgerissen hat, ist mit dem Anfang des Jahres Ruhe eingekehrt, in mich, in meinen Kopf, in mein Sein und mein Tun und vor allem in mein Haben und Wollen. Es war hauptsächlich ruhig, weil ich viel Unterwegs war, meine Beine nicht ruhig halten konnte und wollte. Jetzt ist es ruhig, weil Veränderungen anstehen. Mein Blog ist ein Blog von vor vier Jahren. Er ist bunt, er ist unübersichtlich, er ist nicht mehr Ich. Ich fühle mich nicht mehr zuhause und halte mich nicht mehr gerne hier auf. Eine Wohnung, dessen Wände und Decken mir entgegenkommen, Streichen und Umräumen hilft nicht mehr.
Aufhören kommt für mich überhaupt nicht infrage. Dafür schreibe ich zu gerne. Dafür teile ich viel zu gerne. Dafür bereichern mich die Kommentare und E-Mails, allgemein die Reaktionen viel zu sehr. Danke dafür.
Nein, ein Umzug muss her.
Der steht fest und wird vorbereitet. Kisten gepackt, aussortiert, (um)strukturiert. Ich habe das große Glück, jemanden an meiner Seite zu haben, der Umzugsprofi ist, während ich mich gnadenlos im Netz verfangen würde. (Ha, Wortwitz)
Wenn das Ding durch ist, dann antworte ich auch wieder auf E-Mails und Kommentare, das kommt gerade ein wenig kurz.
Dauert nicht mehr lang.
Ich freu mich. Triangelsolo jetzt: Ping!
Aufhören kommt für mich überhaupt nicht infrage. Dafür schreibe ich zu gerne. Dafür teile ich viel zu gerne. Dafür bereichern mich die Kommentare und E-Mails, allgemein die Reaktionen viel zu sehr. Danke dafür.
Nein, ein Umzug muss her.
Der steht fest und wird vorbereitet. Kisten gepackt, aussortiert, (um)strukturiert. Ich habe das große Glück, jemanden an meiner Seite zu haben, der Umzugsprofi ist, während ich mich gnadenlos im Netz verfangen würde. (Ha, Wortwitz)
Wenn das Ding durch ist, dann antworte ich auch wieder auf E-Mails und Kommentare, das kommt gerade ein wenig kurz.
Dauert nicht mehr lang.
Ich freu mich. Triangelsolo jetzt: Ping!
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| Den Wanderer trifft das Nebelmeer Collage von 12/14 |
Freitag, 19. Dezember 2014
Glühbirne
Ich fühle mich als würde ich unter einer Jugendherbergsdusche stehen. Aber die von der ganz ranzigen Sorte. Entweder ist mir zu warm oder zu kalt oder es tröpfelt mir lauwarm in dünnen Rinnsälen den Rücken runter und höhlt mich langsam aus. Mein eigener Körper waterboardet mich. Und straft mich mit Schlafentzug. Ich liege seit dreieinhalb Stunden wach hinter geschlossenen Augen und mein Fieber und ich gehen Achterbahnfahren. Mal sehen wer als erstes kotzt!
Wäre es nicht an der Zeit Automaten mit verschiedenen Einschlafhilfen zu installieren? Gerade in Großstädten, in denen sich des Nachts von ihren Sünden geplagte Gestalten durch die Gassen treiben, auf der Suche nach Erlösung. Ether, Baldrian oder der gute alte Holzhammer. Sand funktioniert nicht, ich habe es schon versucht. Welcher pädagogisch unwertvolle Mensch ist auf die absurde Idee gekommen, Kindern zu erzählen, dass Sand in den Augen für Schlaf sorgt? Welcher kleine böse Mann versucht sich eine blinde Masse heranzuziehen,angefangen ganz unten. Und warum hat Ursula von der Leyen noch nichtdas Sandmannverbot durchgesetzt? Oder zumindest Alice Schwarzer? Der Sandmann suggeriert schließlich dem kleinen, unbedarften Mädchen, nur schlafen zu können, wenn der Mann da war, in seinen Sack gegriffen und ihr einmal ordentlich ins Gesicht gelatzt hat. Ich finde das viel besorgniserregender als den Beruf der Prostituierten. Man muss nur das Problem an der Wurzel packen.
Aber man muss die positiven Seiten betrachten, denn man kann die Schlaflosigkeit auch sinnvoll nutzen. Ich habe mein vom Liegen zum Haar (bewusst singular) gewordenen Hornwuchs auf dem Kopf in drei gleich breite Streifen geschnitten. Jetzt kann ich es flechten.Ich habe auch gegoogelt, was ich habe. Entweder Krebs, Ebola oder Weltraumaids. Zumindest werde ich elendig an meinem Fieber zugrundegehen. Ich kann auch meine ganze Whatsappliste mit wirren Texten penetrieren und es später auf den Fieberwahn schieben. Das ist wie mit Alkohol, der entschuldigt auch alles. Fieber ist nur besser, dafür kann man nichts. Wie gerne würde ich mich jetzt betrinken, aber ich habe keinen Schnaps im Haus. Vielleicht nehme ich noch einen Schluck Hustensaft, aber in dem neumodischen Scheiß ist ja nichts mehr drin, das Zeug von früher das knallte wenigstens noch.
Das verrückte ist ja, ich erreiche eine völlig neue Dimension. Wahrscheinlich war die Stimme in der Steckdose schon vorher da, ich hatte einfach den Zugang nicht. Sobald ich die Kindersicherung mit meinen Fingern weggeschmolzen habe, werde ich nachsehen, wer nach mir verlangt!
Freitag, 7. November 2014
Gehört: Timbo Flow
Vorurteile kommen ja häufig nicht von ungefähr.
Sie ergeben sich aus
Erfahrungswerten mit einem prägnanten Teil der Gruppe um die es
geht. Trotzdem macht man es sich zu einfach, mithilfe von Klischees zu pauschalisieren. Es ist
mir immer eine große Freude, Schubladen
aufzuräumen und neu zu sortieren.
Stichwort Hip Hop. Ich höre seitdem ich 12 bin fast ausschließlich guten deutschen Hip Hop. Wenn es allerdings darum geht, die Szene zu representen (wie es im coolen Hiphopperjargon heißt), habe ich kläglich versagt. Weder komme ich in den Raum und wedle mit meiner Hand „Yo Homie, sgeht?“, noch kratze ich mich anschließend in meinen in den Knien hängenden Schritt. Keine Street credibility, keine Gang, keine brennende Tonne im Ghetto. Eine große Enttäuschung für Freunde der Klischees.
Stichwort Hip Hop. Ich höre seitdem ich 12 bin fast ausschließlich guten deutschen Hip Hop. Wenn es allerdings darum geht, die Szene zu representen (wie es im coolen Hiphopperjargon heißt), habe ich kläglich versagt. Weder komme ich in den Raum und wedle mit meiner Hand „Yo Homie, sgeht?“, noch kratze ich mich anschließend in meinen in den Knien hängenden Schritt. Keine Street credibility, keine Gang, keine brennende Tonne im Ghetto. Eine große Enttäuschung für Freunde der Klischees.
Es geht um einen Künstler,
der zwar Baggypants und weite Shirts trägt, aber weder Tourette, noch Welthass noch eine Vorliebe für Mütter hat. Er
macht seit über 10 Jahren Musik, der größten Teil davon hat es nie auf ein
Papier geschafft, sondern war nur für
den Moment bestimmt. Diverse bierlastige Abende, Musik vom Kopf durch den Mund ins Ohr, ins
Nirvana. Freestylekultur. Aber es ist tatsächlich
passiert, dass Dinge aufgeschrieben wurden. Und Beats ausgesucht wurden. Und
aufgenommen. Und gefeilt.
Dieser Künstler liegt mir aus zwei Gründen besonders am Herzen: Erstens bin ich einfach überzeugt. Die Welt kann nicht genug gute Musik haben. Und wenn die Musik auch noch Inhalt hat, dann ist das Ding eigentlich schon entschieden.
Zweitens kenne ich ihn gut und war fast die ganze Zeit bei dem Prozess der Arbeit am Mixtape dabei, habe Nächte mit Kritik und Lob verbracht und meinen kleinen Teil dazu beigetragen. Es macht mich sehr froh, dass endlich das Ergebnis verfügbar ist. Noch froher macht es mich, dass man einfach darauf zugreifen kann. Ich bin ja ein großer Fan von kostenlosen Zugriff. Geben und Nehmen. Nehmen und Freuen. Freude bedingt Geben. So macht das Spaß!
Hier geht's zum Free-Download des Mixtapes
Hier geht's zur Facebookseite
Hier noch eine Hörprobe meines Lieblingsliedes und das erste Video.
Dieser Künstler liegt mir aus zwei Gründen besonders am Herzen: Erstens bin ich einfach überzeugt. Die Welt kann nicht genug gute Musik haben. Und wenn die Musik auch noch Inhalt hat, dann ist das Ding eigentlich schon entschieden.
Zweitens kenne ich ihn gut und war fast die ganze Zeit bei dem Prozess der Arbeit am Mixtape dabei, habe Nächte mit Kritik und Lob verbracht und meinen kleinen Teil dazu beigetragen. Es macht mich sehr froh, dass endlich das Ergebnis verfügbar ist. Noch froher macht es mich, dass man einfach darauf zugreifen kann. Ich bin ja ein großer Fan von kostenlosen Zugriff. Geben und Nehmen. Nehmen und Freuen. Freude bedingt Geben. So macht das Spaß!
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Hier noch eine Hörprobe meines Lieblingsliedes und das erste Video.
Samstag, 11. Oktober 2014
Holzbilder Tutorial
Manchmal macht man sich das Leben komplizierter als es ist. In diesem Fall ist man Ich.
Ich hatte schon immer eine große Vorliebe für die wundersame Zusammenfügung zweier fremder Teile zu einer Einheit. Was andere am Computer machen, lässt mich mich im Schneidersitz auf dem Fußboden wiederfinden, umringt von einem riesigen Stapel Zeitschriften, Kalendern, Prospekten, mehreren Scheren, Kleber überall und Schnipsel. Viele. Kleine. Viele.
In der Schule hatte ich eine Bastelfreundin, damals mussten unsere Schulkalender herhalten. Heute muss alles herhalten. Dieses Mal verspürte ich geradezu den Zwang den Kalender die die teuersten Gemälden der Welt abbildeten mit einem Zeit Magazin zu verbinden. Zum Opfer fielen folgende Schmuckstücke:
Ich hatte viel Spaß. Ich hatte wirklich viel Spaß. Ich bin nachts um drei um meinen Schnipselhaufen gehüpft und habe überlegt wer denn jetzt noch wach ist, mit dem ich meine Ergebnisse teilen kann. Um diese an die Wand zu bringen fand ich herkömmliche Rahmen unpassend, weil die Glasscheiben dann doch irgendwie eine Distanz schaffen. Ich habe mich dann für einfache Holzrechtecke entschieden.
Was man dafür braucht:
Holzzuschnitte in der gewünschten Größe, mein Holz ist 1,5 cm dick
Fotos, Postkarten, Ausschnitte
Skalpell
Leim
Wasser
Pinsel
Aufhänger
Und so gehts:
Schritt 1
Vorlage und Holzuntergrund auf die gleiche Größe bringen. Ich habe mir das Holz im Baumarkt zuschneiden lassen und die Kanten abgeschliffen. Dann den Ausschnitt des Gemäldes mit einem Skalpell zugeschnitten.
Schritt 2

Den Aufhänger hinten mittig am Holz anbringen.
Schritt 3
Leim 2 zu 1 mit Wasser anrühren, auf das Holz auftragen und das Bild säuberlich auf dem Holz anbringen. Muss schnell gehen, sonst bilden sich Falten. Wenn die sich im Nachhinein bilden, nicht glattstreichen, die ziehen sich von allein beim Trocknen wieder zusammen.
Schritt 4
Trocknen lassen, aufhängen, Fertig.
So, um den Kreis nochmal zu schließen, Stichwort "kompliziert". Einen Tag nachdem ich mir den Spaß mit dem Leim gegönnt habe, hat eine Bloggerin aus meiner Liste dieses Tutorial, welches mit mit Klebefolie funktioniert, veröffentlicht. Genial oder was? Nundenn, wer gerade keine Klebefolie zur Hand hat, der nutze Leim.
Ich hatte schon immer eine große Vorliebe für die wundersame Zusammenfügung zweier fremder Teile zu einer Einheit. Was andere am Computer machen, lässt mich mich im Schneidersitz auf dem Fußboden wiederfinden, umringt von einem riesigen Stapel Zeitschriften, Kalendern, Prospekten, mehreren Scheren, Kleber überall und Schnipsel. Viele. Kleine. Viele.
In der Schule hatte ich eine Bastelfreundin, damals mussten unsere Schulkalender herhalten. Heute muss alles herhalten. Dieses Mal verspürte ich geradezu den Zwang den Kalender die die teuersten Gemälden der Welt abbildeten mit einem Zeit Magazin zu verbinden. Zum Opfer fielen folgende Schmuckstücke:
| "Mrs. William Villebois" von Thomas Gainsborough |
| "La Surprise" von Jean Antoine Watteau |
| "Homme au balcon Boulevard Hausmann" von Gustave Cailebotte |
| Zeit Magazin 52/13 |
Fotos, Postkarten, Ausschnitte
Skalpell
Leim
Wasser
Pinsel
Aufhänger
Und so gehts:
Schritt 1
Vorlage und Holzuntergrund auf die gleiche Größe bringen. Ich habe mir das Holz im Baumarkt zuschneiden lassen und die Kanten abgeschliffen. Dann den Ausschnitt des Gemäldes mit einem Skalpell zugeschnitten.
Schritt 2
Den Aufhänger hinten mittig am Holz anbringen.
Schritt 3
Leim 2 zu 1 mit Wasser anrühren, auf das Holz auftragen und das Bild säuberlich auf dem Holz anbringen. Muss schnell gehen, sonst bilden sich Falten. Wenn die sich im Nachhinein bilden, nicht glattstreichen, die ziehen sich von allein beim Trocknen wieder zusammen.
Trocknen lassen, aufhängen, Fertig.
So, um den Kreis nochmal zu schließen, Stichwort "kompliziert". Einen Tag nachdem ich mir den Spaß mit dem Leim gegönnt habe, hat eine Bloggerin aus meiner Liste dieses Tutorial, welches mit mit Klebefolie funktioniert, veröffentlicht. Genial oder was? Nundenn, wer gerade keine Klebefolie zur Hand hat, der nutze Leim.
Dienstag, 7. Oktober 2014
Erste Schritte in die große weite Welt
Ich habe ausversehen boykottiert, was andere boykottieren, ohne boykottieren zu wollen. Gesehenundgesehenwerden gibt es seit drei Jahren - ohne Facebookauftritt. Das ist wie sein Kind in den Kindergarten gehen zu lassen, ohne Namensschildchen in jedes Kleidungsstück zu nähen. Völlig inakzeptabel, alle Mütter machen das.
Ich habe mich also entschieden, dass es die Möglichkeit geben soll auch über das große kleine f darüber informiert zu werden, wenn es hier Neukram gibt. Außerdem gibt es eine Nachmachergalerie mithilfe dieser die Ergebnisse der Anleitungen von lieben Leserinnen und Lesern endlich mal an die Öffentlichkeit gelangen sollen. Und ein bisschen Vorschau auf nächste Projekte wird es natürlich auch geben, sowie Blicke in die Vergangenheit. Ich bitte um Tamtam und Konfetti!
Ich habe mich also entschieden, dass es die Möglichkeit geben soll auch über das große kleine f darüber informiert zu werden, wenn es hier Neukram gibt. Außerdem gibt es eine Nachmachergalerie mithilfe dieser die Ergebnisse der Anleitungen von lieben Leserinnen und Lesern endlich mal an die Öffentlichkeit gelangen sollen. Und ein bisschen Vorschau auf nächste Projekte wird es natürlich auch geben, sowie Blicke in die Vergangenheit. Ich bitte um Tamtam und Konfetti!
Sonntag, 5. Oktober 2014
Der Ich-bin-dann-mal-raus-Geheimtipp
Mit den Geheimtipps ist das so eine Sache.... Sie bleiben so lange Geheimtipps, bis sie so häufig weitergetragen wurden, dass sie wieder bei einem ankommen und später als Insidertipp in Touristenführern auftauchen. Und dann wundert man sich, wenn plötzlich Busse vor der gemütlichen Stammbar anhalten, die haufenweise Ortsfremde ausspucken, die den "Einheimischen mit seinem Feierabendwein" für sehenswürdig erachten. Aber mein Geheimtipp, ist für die gute Sache.
Ich bin abgetaucht. In badewannenklares Wasser, wunderschöne Landschaften mit Bergen, Bäumen, Kiesstränden, blauem Himmel, netten, offenen, hilfsbereiten Menschen, in gute Gespräche, in fremde Kulturen.
Dafür ist manchmal nur ein großer Satz über Vorurteile, allgemeingültige Wahrheiten und die Grenzen des altbekannten Feelgood-Bereiches nötig.
Freitag, 12. September 2014
Ikeahack Lampe Tutorial
Der Möbelschwede. Ein leidiges Thema, welches ich hier in einem ermüdenden Diskurs erörtern könnte. Wenden wir uns einfach direkt den guten Aspekten zu, das macht die Sache wesentlich einfacher: dem Kleinkram. Ich persönlich muss mich als bekennde Ikeakleinkramfanin outen, denn der ist so wandelbar, wie kein anderer Kleinkram.
Diesmal durften ein Bilderrahmen mit dem klangvollen Namen "Ribba" und vier flache, runde Schrankleuchten namens Dioder mit in die gelbe Tüte. Denn eine liebe Freundin hatte Geburtstag und dies nahm ich zum anlass zum Projekt: Schlag dem Riesenschweden ein Schnippchen und ignoriere seine Vorgaben.
Getreu nach dem Motto: "Gefällt dir die gelbe Tüte? Dann nimm eine blaue mit!"
Die Lampen leuchten in echt wesentlich weniger stark. Das lies sich leider schlecht fotografieren.
Was man dafür braucht:
Ribba
Dioder
Bohrer und/oder Stichsäge
Klebeband
Und so gehts
Schritt 1
Zunächst gestalte man die Glasplatte des noch-Bilderrahmens nach Belieben. Ich habe mich mal wieder der Klebebandkunst bedient, hier erklärt wie es geht. Auf dem Foto selbst ist die liebe Freundin zu sehen. Ist doch göttlich, die Möglichkeit zu bekommen, sein strahlendes Antlitz über sein eigenes Bett zu hängen.
Schritt 2

Man nehme den Rahmen auseinander und bohre in den Außenrahmen und in den sich darin befindlichen Innenrahmen ein Loch, durch das später das Kabel von Dioder durchgesteckt wird.
Schritt 3
Dann klebe man die 4 Lampen auf die Innenseite der Rückenwand des Rahmens und verbinde die Kabel anleitungsgemäß mit dem Verbindungsteil. Das Verbindungsteil klebe man mit Sekundenkleber in die Mitte und die ellenlangen Kabel tüddle man zusammen und befestige sie mit dem Klebeband ebenfalls an der Rückenwand. Das Steckerkabel führe man von Außen durch die Löcher und verbinde es mit dem Verbindungsteil.
Schritt 4
Glasplatte rein, Lampe zusammensetzen, Aufhängen, einstecken, anmachen.
Diesmal durften ein Bilderrahmen mit dem klangvollen Namen "Ribba" und vier flache, runde Schrankleuchten namens Dioder mit in die gelbe Tüte. Denn eine liebe Freundin hatte Geburtstag und dies nahm ich zum anlass zum Projekt: Schlag dem Riesenschweden ein Schnippchen und ignoriere seine Vorgaben.
Getreu nach dem Motto: "Gefällt dir die gelbe Tüte? Dann nimm eine blaue mit!"
Was man dafür braucht:
Ribba
Dioder
Bohrer und/oder Stichsäge
Klebeband
Und so gehts
Schritt 1
Zunächst gestalte man die Glasplatte des noch-Bilderrahmens nach Belieben. Ich habe mich mal wieder der Klebebandkunst bedient, hier erklärt wie es geht. Auf dem Foto selbst ist die liebe Freundin zu sehen. Ist doch göttlich, die Möglichkeit zu bekommen, sein strahlendes Antlitz über sein eigenes Bett zu hängen.
Schritt 2
Man nehme den Rahmen auseinander und bohre in den Außenrahmen und in den sich darin befindlichen Innenrahmen ein Loch, durch das später das Kabel von Dioder durchgesteckt wird.
Schritt 3
Dann klebe man die 4 Lampen auf die Innenseite der Rückenwand des Rahmens und verbinde die Kabel anleitungsgemäß mit dem Verbindungsteil. Das Verbindungsteil klebe man mit Sekundenkleber in die Mitte und die ellenlangen Kabel tüddle man zusammen und befestige sie mit dem Klebeband ebenfalls an der Rückenwand. Das Steckerkabel führe man von Außen durch die Löcher und verbinde es mit dem Verbindungsteil.
Schritt 4
Glasplatte rein, Lampe zusammensetzen, Aufhängen, einstecken, anmachen.
Dienstag, 5. August 2014
Ein Stück Geschichte
Dass der Mensch nichts aus der Geschichte lernt ist bekannt
und fällt immer mal wieder auf, wenn bei Wahlen nationalsozialistische Parteien
absurd viele Stimmen bekommen. Auch als Mensch mit deutschen Wurzeln hat man
die Vergangenheit nur präsent, wenn man die typische erste Frage von
Amerikanischen Mitmenschen, ob wir in Deutschland denn auch Kühlschränke haben,
mit Ja beantwortet und die zweite Frage, ob denn Hitler noch an der Macht wäre,
schockiert verneint. (Mehrmals erlebt.) Umso wertvoller und wichtiger sind
Überbleibsel aus den 1930er/1940er Jahren, die im Gegensatz zu den Zeitzeugen,
die sich nach und nach verabschieden, bleiben und einen sanft pieksend, an die
Geschehnisse erinnern. Viel wichtiger meiner Meinung nach, als die theoretischen
Fakten in der Schule noch und nöcher durchzukauen, bis es ein leicht
verdaulicher Brei ist.
Dann war das Thema Säge und Bohrmaschine dann auch gegessen. Stattdessen wurde hinten ein Elefantenpo reingebaut. Und jedes Mal, wenn ich jetzt eine Dosis deutsche Geschichte brauche, klappe ich den Deckel auf und atme sie ein.
Dadurch, dass ich derzeit gerne mit Büchern werkel, bin ich noch mehr in
Haushaltsauflösungsläden unterwegs als sonst. Oft finde ich Widmungen in
gekauften Büchern, eine schöne Tradition, wie ich finde, die leider
mittlerweile gar nicht mehr aktuell ist. Bei diesem stand ich schon mit der
Bohrmaschine und Stichsäge im Anschlag als ich folgendes fand:
Dann war das Thema Säge und Bohrmaschine dann auch gegessen. Stattdessen wurde hinten ein Elefantenpo reingebaut. Und jedes Mal, wenn ich jetzt eine Dosis deutsche Geschichte brauche, klappe ich den Deckel auf und atme sie ein.
Dienstag, 1. Juli 2014
Schachfigurstempel Tutorial
Ich bin mit dem Spiel der Könige aufgewachsen. Mein Vater und mein Opa haben sich Krieg auf dem Feld, bis aufs Blut geliefert. Alles, was Erwachsene machen, fand ich attraktiv und wollte auch. Also hat mir mein Papü relativ früh Schachspielen beigebracht und sich mit mir diverse Soft-Battles gegeben, was mit Expertenberatung und am Ende nicht ganz so schmerzhaftem, aber auf jeden Fall Verlieren verbunden war. Mittlerweile hat sich meine Gegnerzahl vergrößert und auch bei meinem Daddy habe ich den Welpenschutz überwunden und werde bei Unachtsamkeit gnadenlos und verdient fertig gemacht.
Abgesehen von der persönlichen Verbindung zu diesem Spiel, finde ich das System faszinierend und das Spiel an sich schön anzusehen. Allein die klassischen Holzfiguren auf dem karierten Holzbrett treiben mir Freudestrahlen des Entzückens ins Gesicht. Der Fund eines Satzes dieser Holzfiguren, allerdings ohne Brett, veranlasste mich natürlich dazu - wie sollte es auch anders sein - diese mitzunehmen.
Was man dafür braucht
Schachfiguren
Laubsägeholz
Moosgummi
Säge
Schleifpapier
Sekundenkleber
Farbe
Und so gehts
Schritt 1
Buchstaben, oder Motive auf Moosgummi aufzeichnen - jedes zweimal- und ausschneiden.
Schritt 2
Raster aufs Holz malen, am besten so groß, wie die Schachfelder wären.
Schritt 3
Die einzelnen Quadrate aussägen und die Ecken und Kanten abschleifen
Schritt 4
Beliebig viele Quadrate dunkel anmalen. Motive zweilagig und spiegelverkehrt auf die Holzplatte kleben. Von der anderen Seite die Schachfigur draufkleben.
Schritt 5
Trocknen lassen, losstempeln, fertig.

Abgesehen von der persönlichen Verbindung zu diesem Spiel, finde ich das System faszinierend und das Spiel an sich schön anzusehen. Allein die klassischen Holzfiguren auf dem karierten Holzbrett treiben mir Freudestrahlen des Entzückens ins Gesicht. Der Fund eines Satzes dieser Holzfiguren, allerdings ohne Brett, veranlasste mich natürlich dazu - wie sollte es auch anders sein - diese mitzunehmen.
Schachfiguren
Laubsägeholz
Moosgummi
Säge
Schleifpapier
Sekundenkleber
Farbe
Schritt 1
Buchstaben, oder Motive auf Moosgummi aufzeichnen - jedes zweimal- und ausschneiden.
Schritt 2
Schritt 3
Die einzelnen Quadrate aussägen und die Ecken und Kanten abschleifen
Schritt 4
Beliebig viele Quadrate dunkel anmalen. Motive zweilagig und spiegelverkehrt auf die Holzplatte kleben. Von der anderen Seite die Schachfigur draufkleben.
Schritt 5
Trocknen lassen, losstempeln, fertig.
Donnerstag, 26. Juni 2014
Mein Rauswurf aus dem Club der echten Veganer
Wer jetzt berechtigterweise über das böse "eigentlich" gestolpert ist, der lasse mich das kurz erklären: Ich merke teilweise Mangelerscheinungen. Jetzt gerade habe ich zwei wunderhübsch eingerissene Mundwinkel, die sich höchstwahrscheinlich auf Eisenmangel zurückführen lassen. Linsen und grünes Gemüse soll da Abhilfe schaffen. Auch Nahrungsergänzungsmittel sind eine Möglichkeit. (Steh ich aber nicht so drauf)
Eine zweite Stolperfalle gabs bereits am Anfang des Textes. Auch das "Teilzeitveganer" möchte ich erklären: Ja, ich bin ein schlechter und egoistischer Veganer. Ich mache Ausnahmen. Einmal, wenn ich irgendwo - bei Freunden o.ä. zum Essen eingeladen bin. Ich werde nicht in dem für mich gekochtem Essen herumpicken und mit Pinzettengriff das Ei entfernen. Ich werde nicht mit Naserümpfen fragen, ob denn da Sahne drin ist. Und vor allem werde ich nicht mit erhobenem Zeigefinger auf die entzündeten Euter von Milchkühen hinweisen. Auch wenn die Gefahr besteht, dass Fleisch weggeworfen wird, beispielsweise wenn Freunde sich ein Fleischgericht im Restaurant bestellen, es aber nicht aufessen, dann nehme ich mit gütigerweise dem an. Ich kann das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren, dass Tiere für den Müll gestorben sind.
Die dritte Ausnahme ist mein persönliches Wohlbefinden: Wenn ich beispielsweise auf einem Geburtstag sitze, es gibt nur unveganen Kuchen und ich habe das Gefühl, ich verpasse etwas, bzw. schränke mich ein, wenn ich verzichte, dann esse ich Kuchen mit Tier drin. Mein Umfeld weiß, dass ich mich hauptsächlich vegan ernähre und ertappt man mich mit Käsebrot, wird mit großen Augen gefragt: "Ist das Käse? Das ist doch nicht vegan, oder?" Das wiederum treibt meine Augenbrauen in schwindelerregende Höhen.
Sich als Veganer zu bezeichnen, bedeutet anscheinend, tierische Produkte strikt abzulehnen, dies weiterzutragen und instant den Zeigefinger hochzuhalten. Für mich muss es Spaß machen, ich darf mich nicht einschränken, sonst höre ich irgendwann ganz auf. Ich bin der Meinung, jedes tierische Produkt was vermieden wird, ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Es darf für mich aber kein Zwang werden und vorallem muss ich mir nicht von lederschuhtragenden Menschen den Finger durch die Brust bis ins Rückgrad pieksen lassen.
Ich weiß, dass die echten Veganer jetzt einen Schrei der Empörung im Halse stecken haben. Ich weiß, dass meine Ansicht diskutierenswürdig ist. Aber bevor ich mich rechtfertige, investiere ich meine Kraft und Energie lieber in die Fertigung von Besen aus Naturfasern, zwecks veganem Kehren vor der eigenen Haustür.
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| Gesehen in Altona |
Dienstag, 10. Juni 2014
Elefantenpobuchstützen Tutorial
Wo ein Kopf ist, ist auch ein Po. Was nach Wille und Weg
klingt, ist lediglich eine überaus kluge und logische Schlussfolgerung
meinerseits, die aus dem letzten Projekt resultiert. Upcycling ist
ja schön und gut, aber was machen, wenn da noch zwei Hintern auf dem
Schreibtisch liegen und jedes Mal vorwurfsvoll „gucken“, wenn man sich hinsetzt
um etwas anderes zu verarbeiten. Und da ich keine gezielte Elefantenpoppesdiskriminierung
betreiben möchte und meine Bücher im Falle eines Erdbebens vom Regal fallen
werden, verbanden sich diese beiden Tatsachen zu Buchstützen, der etwas anderen
Art.
Was man dafür braucht:
Tierpo’s
Bücher
Skalpell
Kleber
Und so geht’s:
Schritt 1
Das Buch senkrecht stellen und das halbe Tier dranhalten, um so die geeignete Höhe zu lokalisieren.
Umriss nachzeichnen.
Schritt 2
Die Form mit dem Skalpell aus dem Buchumschlag schneiden. Ränder abschleifen.
Schritt 3
Kleber in der Öffnung verteilen, Tier hineinschieben, trocknen lassen.
Schritt 4
Bücher Erdbebensichern. Fertig.
Tierpo’s
Bücher
Skalpell
Kleber
Und so geht’s:
Schritt 1
Das Buch senkrecht stellen und das halbe Tier dranhalten, um so die geeignete Höhe zu lokalisieren.
Umriss nachzeichnen.
Die Form mit dem Skalpell aus dem Buchumschlag schneiden. Ränder abschleifen.
Kleber in der Öffnung verteilen, Tier hineinschieben, trocknen lassen.
Schritt 4
Bücher Erdbebensichern. Fertig.
Donnerstag, 5. Juni 2014
Elefantenaufhänger
Elefanten fand ich schon immer cool. Damals in der
Dschungelbuchära – den Film habe ich nie gesehen, ich hatte Angst vor
Zeichentrickfilmen – habe ich das Hörbuch rauf und runter gehört und hatte
meine eigenen Bilder im Kopf, als die Elefanten zu Marschmusik durch die Gegend
gewandert sind - Filme machen sowieso die Fantasie kaputt, ich werde nie wieder
Harry Potter lesen können ohne die Filmfiguren vor Augen zu haben.
Auch im Zoo, als mein damals-Ich versucht hat mit den viel zu kurzen Armen
trockenes Brötchen an den Elefanten zu bringen und die wuchtigen Tiere versucht
haben mit ihren Rüsseln über den Graben zu reichen, um meine fehlende Armlänge
auszugleichen und das mit Mühe erreichte Trockengebäck vorsichtig geschnappt
haben um es letztendlich in den Mund zu befördern, war ich im siebten
Kinderhimmel.
So kam es, dass ich einfach nicht an den Plastikelefanten vorbeigehen konnte, als ich in einer widerstandsschwachen Stunde durch meinen Lieblings-Stehrumchenstaubeinchenladen flanierte. Die Rüsselformung ist aber auch geradezu prädestiniert für mein Vorhaben.
Was man dafür braucht:
Plastikelefanten, ich habe meine hierher
Skalpell oder Cutter oder kleine Säge
Sekundenkleber
Aufhängerdinger
Und so geht’s:
Schritt 1

Schwierigster Schritt: Zerteile den armen Elefanten und schaue ihm dabei nicht in die Augen. Meine Elefanten haben bereits eine Sollbruchstelle, an der die Figur zusammengeklebt wurde. Ich habe diese genutzt um in die Wunde zu stechen und bin vorsichtig mit dem Skalpell langgegangen.
Falls diese Stelle nicht vorhanden ist, so zeichne man eine Linie vor, an der man dann langschneiden möchte.
Schritt 2

Befestigung des Hakens
Ich habe den Haken mit Sekundenkleber vorgeklebt und mit einem Hammer die Nägel hinterhergejagd, doppelt hält besser.
Schritt 3
Aufhängen, Jacken oder Handtücher dranbummeln, fertig.
So kam es, dass ich einfach nicht an den Plastikelefanten vorbeigehen konnte, als ich in einer widerstandsschwachen Stunde durch meinen Lieblings-Stehrumchenstaubeinchenladen flanierte. Die Rüsselformung ist aber auch geradezu prädestiniert für mein Vorhaben.
Was man dafür braucht:
Plastikelefanten, ich habe meine hierher
Sekundenkleber
Aufhängerdinger
Und so geht’s:
Schritt 1
Schwierigster Schritt: Zerteile den armen Elefanten und schaue ihm dabei nicht in die Augen. Meine Elefanten haben bereits eine Sollbruchstelle, an der die Figur zusammengeklebt wurde. Ich habe diese genutzt um in die Wunde zu stechen und bin vorsichtig mit dem Skalpell langgegangen.
Falls diese Stelle nicht vorhanden ist, so zeichne man eine Linie vor, an der man dann langschneiden möchte.
Schritt 2
Befestigung des Hakens
Ich habe den Haken mit Sekundenkleber vorgeklebt und mit einem Hammer die Nägel hinterhergejagd, doppelt hält besser.
Schritt 3
Aufhängen, Jacken oder Handtücher dranbummeln, fertig.
Montag, 2. Juni 2014
Gehört: Chris Garneau
Wenn man die Augen schließt, denkt man, man hört einer Sängerin zu, die ihre Lieder bezaubernd vorträgt und sich auch in den höheren Tonlagen sicher bewegt, während sie sich selbst auf dem Klavier begleitet. Ist im Grunde auch fast alles richtig, bis auf die Tatsache, dass die entzückende Sängerin, ein hübscher, kleiner, zarter Sänger ist, der stets ein bisschen melancholisch ins Leere starrt.
Aber in dem Zeitalter, wo Frauen pinkeln können wie Männer, sollte es auch nicht erstaunlich sein, wenn Männer wie Frauen singen können. Emanzipation auf allen Gebieten.
Ich bin durch Zufall um diese Musikkenntnis bereichert worden, eigentlich war ich nur des Supports wegen dort, Allie, hier bereits erwähnt. Da aber Support und Hauptact sehr gut zusammenpassend zusammengestellt wurden und die Location (man beachte bitte meinen Kennerslang, ich war mit Musikmenschen dort und habe Fachgesprächen gelauscht) superschön war, mit Sitzgelegenheiten und künstlichem Sternenhimmel, war der Abend in sich so rund, dass man seinen Umfang hätte mit Pi berechnen können.
| Quelle |
Ich bin durch Zufall um diese Musikkenntnis bereichert worden, eigentlich war ich nur des Supports wegen dort, Allie, hier bereits erwähnt. Da aber Support und Hauptact sehr gut zusammenpassend zusammengestellt wurden und die Location (man beachte bitte meinen Kennerslang, ich war mit Musikmenschen dort und habe Fachgesprächen gelauscht) superschön war, mit Sitzgelegenheiten und künstlichem Sternenhimmel, war der Abend in sich so rund, dass man seinen Umfang hätte mit Pi berechnen können.
Mittwoch, 28. Mai 2014
Der Komplimente-Rock Tutorial
Jeder der näht, kennt sicher das typische Problem: „Keine
Ahnung was ich aus diesem Stoff mache, aber ich nehme ihn einfach mal mit!“
Sprachs und der Stoff wandert in die Tasche, von da aus nach Hause in den
Schrank. Ich habe diverse dieser Schrankhüter zuhause und jedes Mal, wenn ich
ein Projekt plane, ziehe ich los und kaufe ein neues Stöffchen. Logik? Irgendwo
vergraben unter den immer riesiger werdenden Stoffbergen.
Was man dafür braucht:
Aber hin und wieder komme ich nachts auf die Idee, mal „eben schnell“ etwas zu
nähen. Da Geschäfte bekanntlich tagsüber offen haben, muss ich also an meine
eisernen Vorräte. Diesmal ging es dem blauen Jersey-Interlock, der
mindestens seit fünf Jahren sein trauriges Dasein in meinem Stofflager fristet,
an den Kragen. Ein halber Tellerrock sollte es werden, in der Taille sitzend, mit
Knöpfen von unten bis oben, mit Schlitz, für Beinblitzer. Am liebsten ein
schnelles Projekt, es war schon 23 Uhr und ich wollte Erfolge sehen.
Es ist erstaunlich. An manchen Projekten fummelt man sich 6 Wochen einen Ast und niemanden interessierts, für andere Projekte investiert man eine läppsche (gutes Wort, hab ich in Köln gelernt) Stunde und wird permanent drauf angesprochen. Dies ist ein Projekt der zweiten Variante.
Es ist erstaunlich. An manchen Projekten fummelt man sich 6 Wochen einen Ast und niemanden interessierts, für andere Projekte investiert man eine läppsche (gutes Wort, hab ich in Köln gelernt) Stunde und wird permanent drauf angesprochen. Dies ist ein Projekt der zweiten Variante.
Was man dafür braucht:
1m x 1,50 Interlockjersey
Druckknöpfe
Schere
Kreide
Band
Taschenrechner
Nähmaschine
Und so geht’s:
Druckknöpfe
Schere
Kreide
Band
Taschenrechner
Nähmaschine
Und so geht’s:
Schritt 1
Zunächst muss ausgemessen werden, wie groß das Bündchen werden soll. Dazu einmal den Taillenumfang messen und einen Streifen von 26 cm x Taillenumfang zuschneiden. Diesen Streifen einmal längs, rechts auf rechts falten und an den 13cm Seiten zusammennähen.

Schritt 2
Nun wird ermittelt, wie groß der Taillenausschnitt sein soll. Dazu einmal den
Taillenumfang messen, die Zahl durch Pi (3,14) teilen. Dann in der Ecke des
Stoffs einen Halbkreis mit diesem Radiusmaß aufmalen. Dann wird gemessen wie
lang der Rock sein soll. Meiner sollte bis unters Knie gehen, das Rockteil ist
65cm lang, inklusive Nahtzugabe. Dieses Maß von dem Taillenmaß aus messen und
ebenfalls einen Halbkreis malen. In der schräg gegenüberliegenden Ecke des
Stoffs den Vorgang wiederholen, sodass man zwei Teile hat, die man dann an
einer Seite zusammennäht. An den offenen Seiten 2cm umschlagen und absteppen.
Schritt 3
Nun lege man das Bündchenteil auf die rechte Seite des Rockteils und nähe es an der offenen Seite an den Taillenausschnitt des Rocks.
Schritt 4
Am Bündchenteil werden 4 Druckknöpfe mit Abständen von jeweils 1,5 cm
angebracht. Am Rockteil werden ebenfalls 4 Druckknöpfe mit Abständen von
jeweils 6 cm angebracht.
Schritt 5
Umlegen, zuknöpfen, Komplimente ernten.
Die Fotos entstammen übrigens einem Fifties-Shooting mit der wunderbaren Lisa, die es ziemlich drauf hat. Ich bin total begeistert von dem Ergebnis. Mehr Fotos, auch von der Fifties-Fotostrecke werden auf ihrer Facebookseite hier, oder ihrem Blog hier gefunden.
Und da heute Mittwoch ist, kann man mehr selbstgemachte Kleidung hier finden.
Zunächst muss ausgemessen werden, wie groß das Bündchen werden soll. Dazu einmal den Taillenumfang messen und einen Streifen von 26 cm x Taillenumfang zuschneiden. Diesen Streifen einmal längs, rechts auf rechts falten und an den 13cm Seiten zusammennähen.
Schritt 2
Schritt 3
Nun lege man das Bündchenteil auf die rechte Seite des Rockteils und nähe es an der offenen Seite an den Taillenausschnitt des Rocks.
Schritt 4
Schritt 5
Umlegen, zuknöpfen, Komplimente ernten.
Die Fotos entstammen übrigens einem Fifties-Shooting mit der wunderbaren Lisa, die es ziemlich drauf hat. Ich bin total begeistert von dem Ergebnis. Mehr Fotos, auch von der Fifties-Fotostrecke werden auf ihrer Facebookseite hier, oder ihrem Blog hier gefunden.
Und da heute Mittwoch ist, kann man mehr selbstgemachte Kleidung hier finden.
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