Ich habe einen ausgeprägten Sammeltrieb (Messie wäre vielleicht übertrieben, ich finde einfach gern, häufig, viele Dinge(schön)). Da trifft sich wunderbar (oder auch nicht, hab ich noch nicht entschieden), dass es in meiner Studien- und Wahlheimat noch Sperrmüll gibt. Und so passiert es, dass ich mit einer Freundin, die das gleiche Eichhörnchentum pflegt wie ich, losziehe und wild in aussortierten Möbeln und anderen Gegenständen wühle. Neben Lampenschirmen, einem Hocker, Lampenschirmen, meiner Kommode, meiner Gardinenstange, hatte ich Lampenschirme schon? und einer Teekanne, die mich allesamt begleiteten, weinte mich ein einsam im Regen stehendes Gemälde von 1937 an. Der Künstler schien weder bekannt noch beliebt zu sein, anders kann ich mir die unrühmliche Entsorgung seines Werkes nicht erklären. Trotz welliger Oberfläche fand es einen Platz bei mir über meinem Sessel und machte sich dort außerordentlich gut.
Aber irgendwann erlangte ich die Erkenntnis, dass der Künstler beim Malen unterbrochen worden sein muss, diese Lücke in dem Bild galt es zu füllen.
Als Hobbynerd habe ich selbstredend die kompletten Akte X Staffeln durchgesuchtet und wie von einer höheren Macht gesteuert (haha Insidernerdwitz) ploppte Mulders Poster vor meinem inneren Auge auf. (Wer kein Insiderdasein fristet, der klicke zum besseren Verständnis hier).
Long story short, hier mein Akte X inspiriertes Gemälde, Acryl auf Öl, in einstimmiger Zusammenarbeit mit Künstler von 1937, dem ich an dieser Stelle herzlich danken möchte, ohne ihn wäre das nicht möglich gewesen.
Mittwoch, 29. Januar 2014
Sonntag, 19. Januar 2014
Gesichtszirkus
Als Blogger kommt man - es sei denn man legt Wert auf die verschleiernde Maske der Anonymität - mitunter nicht darum, seine eigene Visage in die Kamera zu halten. Gut, ich bin immerhin keine Fashionbloggerin, so kommt es nicht drauf an, dass ich schön, schlank und elegant, fesh, cool, sexy, stylisch, swagger xyz aussehe, aber eine Selektion nach "Bauch eingezogen" und "nicht Bauch eingezogen" erfolgt trotzdem. Es ist tatsächlich erstaunlich, wie oft man beim Selbstauslöserfotosschießen denkt, man sehe alleszerberstend erotisch aus und wenn man sich das Endprodukt ansieht, bildet es nur eine sich wild verrenktende, gnomige Person mit angespannten Gesichtszügen ab. Auch bei Fremdfotografie hat der Auslöser ein Gespür für falsche Momente. Und somit landen die wundervoll menschlichen, Abgründe der eignen Person abbildenden Fotos mit Potential zur Erheiterung im allesverschluckenden Nirvana meines Projekteordners. Als schadenfroher, passioniert Outtakes guckender, hobbykaspernder Mensch (sobald eine Kamera auf mich gehalten wird), kann ich es mir allein aus den eben genannten Gründen keine Pseudoeitelkeit leisten und habe mich unter dem Motto "Ausgleichende Gerechtigkeit" durch meine gesammelten Projektfotos gewühlt und eine Kollektion mit dem Namen "Ich mache mich zum Obst der Woche" zusammengestellt.
Viva la Selbstironie
Sonntag, 12. Januar 2014
Wärmflaschenhülle mit Pinguinapplikation Tutorial
Wenn es eines gibt, was ich wirklich furchtbar finde, dann ist es Partnerlook. Meine ganze Familie hat eine Partnerlook-Aversion und da wir seit Jahren in dem gleichen Kurort, hauptsächlich gefüllt mit Menschen im Rentenalter, Urlaub machen, kommen wir damit auch überaus häufig in Berührung. Das Phänomen, dass sich Herrchen und Hund über die Zeit immer ähnlicher werden, scheint auch auf Beziehungen anwendbar zu sein und so fangen wir entweder an das Paar dezent mit einer Mischung aus Faszination und Ekel anzustarren oder reflexartig zu lästern (je nachdem wie ausgeprägt), wenn sich die sich der Individualität verweigernden Menschen mit den gleichen Anglerhüten, den gleichen neonbunten Regenjacken und den gleichen aus Obstverpackungen gefertigten Schuhen an, nähern. Aber nicht nur in den älteren Generationen ist dieser nicht vorhandene Sinn für Kreativität vertreten, auch Zwillinge werden ja gerne mal ununterscheidbar angekleidet. (Das frage ich mich übrigens schon länger: wenn ein Kind sich vollsaut, wird dann das andere mit umgezogen?)
Aber man sollte ja nicht zu laut rumpupen, wenn das tatsächlich der Lauf des Lebens ist, werden bald meine Eltern und später Partner und Ich fusionieren und Hand in Hand in praktischen Cargohosen aus dem Zweierpack für Sie und Ihn über die Prommenade schlappen.
Um den natürlichen Übergang von zwei Personen in eine zu unterstützen und ein wenig angenehmer zu gestalten, gab es dieses Jahr vom WeihnachtswICHtel praktische Wärmflaschen und -hüllen für Sie und Ihn aus flauschigem Fleece mit einer bezaubernden Pinguinapplikation, für gemeinsame Winterabende auf dem Sofa.
35cm Fleece bei einer Breite von 110cm oder 140cm
80cm Schrägband
Garn
Druckknopf oder Klettverschluss
Schnittmuster
Was man für die Applikation braucht
10x10 cm schwarzen Baumwollstoff
10 x 10 cm weißen Baumwollstoff
kleines Stück Baumwollstoff in Rot oder Orange
Bei Bedarf Vliesofix
Garn in Rot, Schwarz und Weiß
Applikationsbogen
Und so geht die Applikation:
Schritt 1
Applikation ausdrucken, ausschneiden und Teile zuschneiden.
(Wer Vliesofix benutzt bügle die Stoffe vor dem Zuschneiden zunächst darauf)
Der Körper wird einmal aus dem Schwarzen Baumwollstoff ausgeschnitten, der Bauch einmal aus dem weißen Baumwollstoff, die Augen zweimal aus dem weißen Baumwollstoff und das Teil für den Schnabel und die Füße aus dem Roten Baumwollstoff.

Schritt 2
Zunächst wird der Bauch auf den Körper gesteckt und mit weißem Garn und einem mittelbreiten,
sehr engen Zickzackstich umrandet und auf diese Weise befestigt.
Danach folgt der Schnabel, der mit einem
roten Garn angenäht wird und dann die Augen, welche mit einem weißen Garn
angebracht
Schritt 3
Die Füße werden mit dem roten Garn auf die Vorderseite der Wärmflaschenhülle (oder wo auch immer) genäht und zuletzt wird der Pinguinkörper auf die auf der Wärmflaschenhüllenvorderseite angebrachten Füße gelegt und mit dem Schwarzen Garn einmal komplett umrandet.
werden.
Aber man sollte ja nicht zu laut rumpupen, wenn das tatsächlich der Lauf des Lebens ist, werden bald meine Eltern und später Partner und Ich fusionieren und Hand in Hand in praktischen Cargohosen aus dem Zweierpack für Sie und Ihn über die Prommenade schlappen.
Um den natürlichen Übergang von zwei Personen in eine zu unterstützen und ein wenig angenehmer zu gestalten, gab es dieses Jahr vom WeihnachtswICHtel praktische Wärmflaschen und -hüllen für Sie und Ihn aus flauschigem Fleece mit einer bezaubernden Pinguinapplikation, für gemeinsame Winterabende auf dem Sofa.
Ich habe mir Mühe gegeben, die Wärmflaschenhüllen und Pinguine trotzdem so unterschiedlich wie möglich zu gestalten, man ist ja schließlich kreativ.
Und so gehts:
Und so gehts:
Was man für die Wärmflaschenhülle braucht:
35cm Fleece bei einer Breite von 110cm oder 140cm
80cm Schrägband
Garn
Druckknopf oder Klettverschluss
Schnittmuster
Was man für die Applikation braucht
10x10 cm schwarzen Baumwollstoff
10 x 10 cm weißen Baumwollstoff
kleines Stück Baumwollstoff in Rot oder Orange
Bei Bedarf Vliesofix
Garn in Rot, Schwarz und Weiß
Applikationsbogen
Und so geht die Applikation:
Schritt 1
Applikation ausdrucken, ausschneiden und Teile zuschneiden.
(Wer Vliesofix benutzt bügle die Stoffe vor dem Zuschneiden zunächst darauf)
Der Körper wird einmal aus dem Schwarzen Baumwollstoff ausgeschnitten, der Bauch einmal aus dem weißen Baumwollstoff, die Augen zweimal aus dem weißen Baumwollstoff und das Teil für den Schnabel und die Füße aus dem Roten Baumwollstoff.
Schritt 2
Zunächst wird der Bauch auf den Körper gesteckt und mit weißem Garn und einem mittelbreiten,
Schritt 3
Die Füße werden mit dem roten Garn auf die Vorderseite der Wärmflaschenhülle (oder wo auch immer) genäht und zuletzt wird der Pinguinkörper auf die auf der Wärmflaschenhüllenvorderseite angebrachten Füße gelegt und mit dem Schwarzen Garn einmal komplett umrandet.
Und so geht die Wärmflaschenhülle
Schritt 1
Schnittmuster zweimal ausdrucken, dabei wird einmal die erste und die zweite Seite zusammengeklebt, das wird die Vorderseite, bei der zweiten Version wird bei der oberen Hälfte noch 6cm zugegeben (siehe Schnitt) und die untere einfach so ausgeschnitten, das wird die Hinterseite. Aus dem Stoff zuschneiden.
Schritt 2
Das Schrägband entlang der unteren Kante des oberen Teils der Rückseite der
Wärmflasche anbringen. Oberes Teil auf das untere Teil legen, sodass beide
Teile so groß sind wie das Vorderteil der Wärmflasche (sie Markierung auf dem
Schnittmuster). Am Rand zusammensteppen. Druckknopf anbringen.
Schritt 3
Vorderteil und Hinterteil Rechts auf Rechts aufeinanderlegen und einmal rumsteppen. Oben offenlassen. Wenden.
Schritt 4
Schrägband einmal um die obere Öffnung legen und feststeppen. Bei Bedarf aus dem Restschrägband eine Schlaufe formen und anbringen.
Schritt 5
Wärmflasche reinstecken, Wasser kochen, reinfüllen, zuschrauben, nicht mehr frieren.
Schritt 1
Schnittmuster zweimal ausdrucken, dabei wird einmal die erste und die zweite Seite zusammengeklebt, das wird die Vorderseite, bei der zweiten Version wird bei der oberen Hälfte noch 6cm zugegeben (siehe Schnitt) und die untere einfach so ausgeschnitten, das wird die Hinterseite. Aus dem Stoff zuschneiden.
Schritt 2
Schritt 3
Vorderteil und Hinterteil Rechts auf Rechts aufeinanderlegen und einmal rumsteppen. Oben offenlassen. Wenden.
Schrägband einmal um die obere Öffnung legen und feststeppen. Bei Bedarf aus dem Restschrägband eine Schlaufe formen und anbringen.
Schritt 5
Wärmflasche reinstecken, Wasser kochen, reinfüllen, zuschrauben, nicht mehr frieren.
Montag, 2. Dezember 2013
Gehört: Half Moon run
Die meisten Musikentdeckungen passieren aus purem Zufall. Auch meine neuste Liebe. Das große P hatte mich eingeladen, auf ein Konzert der kanadischen Band, die mir bereits als Vorband für Mumford & Sons oder als Act auf dem Dockville bekannt hätte werden können. Ist sie aber nicht. So kam ich völlig unvorbereitet in einen Genuss besonderer Größenklasse. Die vier allesamt auffällig hübschen Jungs entführten uns in die Sphären der bemerkenswerten musikalischen Höchstleistung mit Spiel, Spaß und Spannung.
Und während ich im Publikum meine Augen nicht von der Bühne bekommen habe, unfähig noch Anderes wahrzunehmen wurde ich in meiner eingeschränkten Fähigkeit zu multitasken eines Besseren belehrt, was diese Gabe im Bezug auf n Part der Geseden männlichellschaft angeht. Denn keiner der Jungs hat neben dem permanenten Hüpfen und dem Fangen der auf die Bühne fliegenden Unterwäsche, die sich durch dessen Charisma quasi von selbst auszieht, weniger als drei weitere Aufgaben.
Livevideos, zwecks Möglichkeit zur Überzeugung des Livegenusses.
Es gibt einfach zu viel gute, zu unbekannte Musik!
| Quelle |
Es gibt einfach zu viel gute, zu unbekannte Musik!
Sonntag, 24. November 2013
Adventskalender Mobile Tutorial
Man ist nie zu alt für einen Adventskalender. Während er für mich als Kind als sicheres Vorfreude-Zeichen, dass Weihnachten immer näher rückt galt, ist er heute jeden morgen eine liebevolle Erinnerung,
dass ich langsam mal anfangen sollte Weihnachtsgeschenke zu basteln.
Früher konnte ich mich selber damit zufrieden geben auf den immer
gleichen Weihnachtsgeschenkevorschlag meiner Eltern einzugehen, heute
ist mir „mal mir doch ein Bild“ ein bisschen zu lütt. Den Vorsatz fast jedes Geschenk selber herzustellen ist für mich als passionierter Weihnachtswichtel ein Muss, jedoch beißt er sich mit meinem Dasein als Weihnachten-kommt-immer-so-plötzlich-Mensch.
Genauso verhält es sich mit den Adventskalendern. Mit meinen 22-Jahren
gab es bisher kein einziges Jahr, in dem ich nicht den Dezember über mit kleinen verpackten Überraschungen von meiner Mama und täglich einem Ü-Ei von meinem Papa überleben musste.
Also versuche ich den November über Eichhörnchenmäßig kleine Dinge zu sammeln, um mich bei meinen Wichteleltern wenigstens ein bisschen revanchieren, ihnen damit eine Freude machen zu können und um mir selber einzureden, ich hätte deren Timing geerbt
(wo mein nicht vorhandenes herkommt, kann ich mir leider überhaupt
nicht erklären). Dieses Jahr ist es ein bisschen anders. Mit der
Erkenntnis, ich könne meinen Papa nicht wie sonst mit Schokolade überhäufen, musste ich zwangsläufig früher anfangen. Ergo musste ich mich ein bisschen in der Wichtelwerkstatt des Äffchens einschließen, wo ich mich mit seiner Hilfe, Unmengen an Staub und Spänen in meiner Lunge und der Möglichkeit eine dicke Freundschaft mit dem Bandschleifer, der Stichsäge und der Kreissäge daran machte einen alternativen Adventskalender zu bauen, dessen Grundlage dieses origami-Mobile darstellt.

Statt Nougatherzchen, Keksküchlein und Schnapspralinen gibt es jeden Tag ein weiteres Holzelement, was als ganzes Mobile sogar über den Dezember hinaus rumhängen und Staub sammeln darf. Und das sogar ohne zu nadeln oder als Beteiligter der Knut-Baumaktion des Möbelschweden sein trauriges Ende auf der Straße zu finden.
Was man dafür braucht:
60×60 cm, 4mm dickes Sperrholz (Wer auf Nummer sicher gehen will, lieber 70×70)
35×35 cm, 10mm dickes Sperrholz
51 Ringschrauben
Nylonband
Quetschperlen
Zange
Leim
Schleifpapier
Stemmeisen oder Cutter
Stichsäge
Kreissäge
Bandschleifer
2mm Handbohrer
Werkbank
Zirkel
Geodreieck
Bleistift
Acrylfarben + Pinsel
Und so geht’s:
Schritt 1 – Zuschnitt
Man braucht für die einzelnen Elemente insgesamt 46 Quadrate mit den Maßen 8×8 cm. Dazu sägt man zunächst Streifen mit den Maßen 60×8 cm mithilfe der Kreissäge zu. Tipp: Nicht alle anzeichnen und dann sägen, sondern einer nach dem anderen, da man die Breite des Sägeblatts mitbedenken muss. Wenn man das nicht tut, kann es sein, dass die Quadrate ungleich werden. Dann zersägt man die Streifen jeweils in sieben 8×8 cm Quadrate. Vorsichtich mit die Fingers!
Schritt 2 – Schlitze

Um die Quadrate ineinanderstecken zu können, sodass die Elemente dreidimensonal
werden, muss man diese jeweils von einer Ecke bis ein paar Milimeter
über die Mitte hinaus einsägen. Dieser Schritt ist der komplizierteste,
da die Schlitze genau 4mm breit sein müssen, sodass
alles perfekt ineinander passt. Wir haben uns eine Vorrichtung gebaut,
in die die Quadrate reinpassten, sodass man sie mithilfe der Schiene
gerade gesägt bekommen hat. (Siehe Bild)
Unser Sägeblatt war leider nur 2mm breit, also mussten zwei Schnitte
nebeneinander gemacht werden, dass der Schlitz im Endeffekt tatsächlich
die Breite von 4 mm hatte.
Schritt 3 – Stecken
Nun immer zwei Quadrate zusammenstecken und verleimen. Wenn der Leim getrocknet ist, den überstehenden Leim mit einem Cutter oder einem Stemmeisen vorsichtig entfernen. Dies ist wichtig, wenn man die Elemente später anmalen möchte. (Leim nimmt keine Farbe auf Wasserbasis an)
Schritt 4 – Schleifen
Den Bandschleifer in die Werkbank einspannen und damit die Ecken und Kanten der Elemente abschleifen. Optional die Ecken damit abrunden.
Schritt 5 – Ring
Aus dem dickeren Sperrholz einen Ring mit dem Durchmesser 32,5 (102m Umfang) aussägen. Innerer Kreis nach Belieben. Schleifen.
Schritt 6 – Ringschrauben
Mit einem 2mm-Handbohrer Löcher in die oberen Spitzen der Elemente bohren und die Ringschrauben hineindrehen. Bei 6 Elementen in die unteren Spitzen auch noch Ringschrauben drehen. In den Ring in die Unterseite alle 6 cm am äußeren Rand, insgesamt 17 Ringschrauben hineindrehen. In die Oberseite alle 34 cm, am äußeren Rand insgesamt 3 Ringschrauben hineindrehen.
Schritt 7 – Bänder
Wenn man die Ringschrauben an der Unterseite von 1 bis 17 im Uhrzeigersinn nummeriert, sieht die Verteilung wiefolgt aus:
1: 8cm Band, Element
2: 40cm Band, Element
3: 16cm Band, Element
4: 45cm Band, Element
5: 5cm Band, Element mit Doppelschraube, 8cm Band, Element
6: 50cm Band, Element
7: 10cm Band, Element mit Doppelschraube, 8cm Band, Element
8: 55cm Band, Element
9: 15cm Band, Element mit Doppelschraube, 8cm Band, Element
10: 60cm Band, Element
11: 20cm Band, Element mit Doppelschraube, 8cm Band, Element
12: 65cm Band, Element
13: 25cm Band, Element mit Doppelschraube, 8cm Band, Element
14: 70cm Band, Element
15: 30cm Band, Element mit Doppelschraube, 8cm Band, Element
16: 75cm Band, Element
17: 35cm Band, Element
Die Bänder haben oben und unten je eine Schlaufe, die mit Quetschperlen zusammengehalten werden. Diese lassen sich in die Ringschrauben einhaken.
Schritt 8 (optional) – Anmalen
Die Elemente nach Belieben mit Acrylfarbe anmalen. Ich habe mich für einen Farbverlauf, von oben-hell nach unten-dunkel entschieden.
Schritt 9 – Fertig!
Aufhängen, Anschauen, Freuen!
Statt Nougatherzchen, Keksküchlein und Schnapspralinen gibt es jeden Tag ein weiteres Holzelement, was als ganzes Mobile sogar über den Dezember hinaus rumhängen und Staub sammeln darf. Und das sogar ohne zu nadeln oder als Beteiligter der Knut-Baumaktion des Möbelschweden sein trauriges Ende auf der Straße zu finden.
Was man dafür braucht:
60×60 cm, 4mm dickes Sperrholz (Wer auf Nummer sicher gehen will, lieber 70×70)
35×35 cm, 10mm dickes Sperrholz
51 Ringschrauben
Nylonband
Quetschperlen
Zange
Leim
Schleifpapier
Stemmeisen oder Cutter
Stichsäge
Kreissäge
Bandschleifer
2mm Handbohrer
Werkbank
Zirkel
Geodreieck
Bleistift
Acrylfarben + Pinsel
Und so geht’s:
Man braucht für die einzelnen Elemente insgesamt 46 Quadrate mit den Maßen 8×8 cm. Dazu sägt man zunächst Streifen mit den Maßen 60×8 cm mithilfe der Kreissäge zu. Tipp: Nicht alle anzeichnen und dann sägen, sondern einer nach dem anderen, da man die Breite des Sägeblatts mitbedenken muss. Wenn man das nicht tut, kann es sein, dass die Quadrate ungleich werden. Dann zersägt man die Streifen jeweils in sieben 8×8 cm Quadrate. Vorsichtich mit die Fingers!
Schritt 2 – Schlitze
Schritt 3 – Stecken
Schritt 4 – Schleifen
Schritt 5 – Ring
Aus dem dickeren Sperrholz einen Ring mit dem Durchmesser 32,5 (102m Umfang) aussägen. Innerer Kreis nach Belieben. Schleifen.
Schritt 7 – Bänder
1: 8cm Band, Element
2: 40cm Band, Element
3: 16cm Band, Element
4: 45cm Band, Element
5: 5cm Band, Element mit Doppelschraube, 8cm Band, Element
6: 50cm Band, Element
7: 10cm Band, Element mit Doppelschraube, 8cm Band, Element
8: 55cm Band, Element
9: 15cm Band, Element mit Doppelschraube, 8cm Band, Element
10: 60cm Band, Element
11: 20cm Band, Element mit Doppelschraube, 8cm Band, Element
12: 65cm Band, Element
13: 25cm Band, Element mit Doppelschraube, 8cm Band, Element
14: 70cm Band, Element
15: 30cm Band, Element mit Doppelschraube, 8cm Band, Element
16: 75cm Band, Element
17: 35cm Band, Element
Die Bänder haben oben und unten je eine Schlaufe, die mit Quetschperlen zusammengehalten werden. Diese lassen sich in die Ringschrauben einhaken.
Schritt 8 (optional) – Anmalen
Die Elemente nach Belieben mit Acrylfarbe anmalen. Ich habe mich für einen Farbverlauf, von oben-hell nach unten-dunkel entschieden.
Schritt 9 – Fertig!
Aufhängen, Anschauen, Freuen!
Samstag, 16. November 2013
Barbieschmuck Tutorial
Mein Zimmer sieht aus wie ein Leichenschauhaus/Schlachtungsstätte für unschuldiges Kinderspielzeug. Von der Barbiegaderobe hatte ich noch eine Hand voll pädagogisch sowasvon überhaupt nicht wertvollen Plastikpuppen, die in einer Tüte auf ihre Verarbeitung (Schande, klingt das fies) warteten. Vor einiger Zeit stieß ich im Internet auf diese Künstlerin, die mittlerweile beruflich, professionell und im großen Stil die Plastikblondies (ja ich weiß, es gibt sie mittlerweile in verschiedenen Ausführungen), die beschuldigt werden Esstörungen hervorzurufen, verarbeitet.
Mich fasziniert diese Form der Kunst sehr und ich habe auch keine großen Schmerzen damit, die Puppen mit einemHackebeil oder Schlachtermesser und vielviel Blut Skalpell oder Heißmesser fachgerecht zu zerlegen und neu zusammenzusetzen. Meinen Finger ziert nun der Skalp der Squaw und meinen Hals der Kopf des Feindes. Auf dass er nie wieder ein falsches Bild vermittle.
Ich habe früher sehr gerne mit Barbiepuppen gespielt und trage meinen Schmuck mit einem Hauch von Nostalgie und Wehmut.
Was man dafür braucht:
Ring und Anhängerrohlinge
Skalpell (für härtere Gliedmaßen; hier die Hand, ein Heißmesser)
Heißkleber
Und so gehts:
Schritt 1
Ab mit dem Kopf.
Man köpfe die Barbiepuppe und schneide das Gesicht in der Größe des Anhängerrohlings heraus.
Bei dem Kettenanhänger habe ich die vordere Reihe der Haare stehen gelassen, diese zu
einem Zopf gebunden und hinter dem Gesicht verklebt, sodass man den Scheitel noch sieht.
Schritt 2
Man verteile Heißkleber in dem Anhängerrohling und drücke das zu klebende Teil so lange ran, bis der Kleber ausgekühlt ist.

Bei dem Kettenanhänger habe ich die Hand mit einem Heißmesser abgetrennt und mit einem kleinen Tropfen Heißkleber am Mund befestigt.
Fertig!
Mich fasziniert diese Form der Kunst sehr und ich habe auch keine großen Schmerzen damit, die Puppen mit einem
Ich habe früher sehr gerne mit Barbiepuppen gespielt und trage meinen Schmuck mit einem Hauch von Nostalgie und Wehmut.
Ring und Anhängerrohlinge
Skalpell (für härtere Gliedmaßen; hier die Hand, ein Heißmesser)
Heißkleber
Und so gehts:
Schritt 1
Ab mit dem Kopf.
Man köpfe die Barbiepuppe und schneide das Gesicht in der Größe des Anhängerrohlings heraus.
einem Zopf gebunden und hinter dem Gesicht verklebt, sodass man den Scheitel noch sieht.
Schritt 2
Man verteile Heißkleber in dem Anhängerrohling und drücke das zu klebende Teil so lange ran, bis der Kleber ausgekühlt ist.
Bei dem Kettenanhänger habe ich die Hand mit einem Heißmesser abgetrennt und mit einem kleinen Tropfen Heißkleber am Mund befestigt.
Fertig!
Dienstag, 12. November 2013
Bezaubernde Susie Asado
Der Zufall wollte es, und manchmal ist einem der Zufall zugetan, dass ich mich zeitgleich mit Susie Asado in Leipzig aufhielt. Zu dem Zeitpunkt wusste ich das noch nicht und wusste auch nicht, dass diese überaus erfrischende Sängerin überhaupt existent ist. Aber der Zufall plus das massive Wissen des Internetsnetzes sind ein gutes Team und ebneten den Weg, der meinen Horizont erweiterte.
Die Sängerin hinter Susie Asado heißt eigentlich Josepha Conrad und hat eine Chicagoer und Frankfurter Vergangenheit und lebt nun in Berlin. Ihre Musik ist auf Englisch und Deutsch, mit und ohne Begleitung, Live wie aufgenommen eine Bereicherung. Verrückt, wild, putzig. Vor Allem die Videos sind so liebevoll gestaltet, dass man sie sich von vorne bis hinten anschauen muss. Und nochmal.
"We are a family and even though there are no acrobats and no animals with special skills we are a circus. We like skyscrapers, little dogs, boats, spoons, clouds, plastic figures, knick-knacks, umbrellas, starfish and helicopters. We especially like helicopters. Hello!" (Quelle: Website)
Die Sängerin hinter Susie Asado heißt eigentlich Josepha Conrad und hat eine Chicagoer und Frankfurter Vergangenheit und lebt nun in Berlin. Ihre Musik ist auf Englisch und Deutsch, mit und ohne Begleitung, Live wie aufgenommen eine Bereicherung. Verrückt, wild, putzig. Vor Allem die Videos sind so liebevoll gestaltet, dass man sie sich von vorne bis hinten anschauen muss. Und nochmal.
"We are a family and even though there are no acrobats and no animals with special skills we are a circus. We like skyscrapers, little dogs, boats, spoons, clouds, plastic figures, knick-knacks, umbrellas, starfish and helicopters. We especially like helicopters. Hello!" (Quelle: Website)
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