Freitag, 13. April 2012

Blogaward...

gesehen in der Schanze
 
In meiner Abwesenheit habe ich einen Blogaward verliehen bekommen. Und zwar von Fräulein Illegal von Classy Panda, dessen Blog ich sehr gern lese. Lustige Sache das. Ich fühle mich sehr geehrt und verspüre den Drang darauf zu reagieren. Die Regeln sind, man solle die Person verlinken, die einem den Blogaward verliehen hat. Check! Dann sieben Sachen erzählen, die man noch nicht über einen weiß.

Alles klar.
Was weiß man noch nicht über mich:

1. Ich bekomme Gänsehaut, wenn ich Stoff anfasse aber staubige Finger habe.

2. Ziemlich viel was mit -isch endet trifft auf mich zu.

3. Ich komme mit meiner Zunge an den Ellenbogen.
(3einhalb. Die, die nicht wissen, dass man das eigentlich nicht kann, probieren das jetzt aus und die, die es nicht ausprobieren, haben NEON unnützes Wissen gelesen ;))

4. Ich höre sehr viel deutschen Hip Hop.

5. Wenn ich tanzen gehe, brauche ich Platz. Es gibt nichts schlimmeres als mit fremden, schwitzenden Menschen zu kuscheln.

6. Wenn ich alleine bin, führe ich Selbstgespräche, damit es nicht so leise ist in meiner Umgebung.

7. Ich habe einen alles andere als grünen Daumen und habe meinen Weihnachtsstern ertränkt. Ich bin eine Pflanzenmörderin. (Obwohl unabsichtlicher Mord ist ja rechtlich gesehen Totschlag. Ich bin also eine Pflanzentotschlägerin)

(8. Es ist gar nicht so einfach zur gleichen Zeit 7 mehr oder weniger interessante Dinge über mich zu erzählen, ohne sein Leben auszubreiten oder zu riskieren, dass jemand psychologische Profile erstellen kann.)

Die Regeln lauten weiter, dass man den Award an 15 Blogs weitergeben soll. Das mach ich aber bewusst nicht. Wer einen haben möchte, darf sich gerne bei mir melden.
Ich bin nämlich Rebell-isch.

Donnerstag, 5. April 2012

Beste Leben

Braun, Blond und erholt aus dem Urlaub wieder da. Ein echt ursprünglicher Urlaub auf einer faszinierenden Insel. Jedes Eckchen sieht anders aus, auf der einen Seite scheint die Sonne auf die vertrocknete Steppe, von der aus man zur Rechten auf den grünen Golfrasen vom einzigen Luxushotel blicken kann, zur Linken auf verlassene Dörfer mit verfallenen Hütten, auf der anderen Seite ist es bedeckt und die deutschen Hippies und Aussteiger hocken nackt in ihren Wohnhöhlen, während irgendwo anders ein Gomero seine Kartoffeln mit dem Stauseewasser wässert und seine Ziegen beschimpft und irgendwo noch anders weiße Touris auf dem schwarzen Strand liegen.


Dazwischen wir drei, der verrückte Freund, die liebe Gute und Ich. Jeder einen Rucksack, für zwei Wochen zuhause im Zelt. Das Klo ein Erdloch, die Dusche ein See oder der Atlantik,der Herd ein kleiner Gaskocher, das Bett eine Isomatte welche wahlweise im Zelt, in leerstehenden Häusern, in Höhlen oder am Strand ausgebreitet wird und die Freiheit.


Die Wohnhöhlenlandschaft in den Bergen.
Das verrückte Dings kann seinem Kletterdrang schwer widerstehen
Drei Tage durch die Berge. Die Sonne produzierte 25°, was angesichts des seit einem Jahr ausgebliebenen Regens nicht gut für die Vegetation, aber doch gut für sonnenhungrige Urlaubsmenschen war.
Mitten im Nichts, gibt es eine Ansammlung von Häusern, mit denen sich einmal jemand die Mühe machte, sie wieder herzurichten, dass sie als Isomattenausrollplatz für müde Wandersmenschen dienen können.








Ein magischer Ort. Man sagt, die Landschaft verschwindet, wenn sie sich unbeobachtet fühlt.



 Es fühlt sich nicht schlecht an, mit dem Kopf in den Wolken zu stecken und einfach... zu sein.

Wer suchet der findet

Häuser. Überall Häuser. Man geht und geht und dann ist da ein Haus. Verlassen von den Leuten, die dort einmal zuhause waren. Und dann geht man rein. Fühlt sich wie ein Eindringling, obwohl die Tür offen stand. Steht da, wo einmal gelebt wurde. Findet Überreste von dem Leben der früheren Bewohner, findet Überreste von anderen Eindringlingen. Fragt sich, wie die Leute waren, auf dessen Spuren man wandelt, die man überwandelt.


Vielleicht findet man Zeichen an den Wänden, von Menschen, die etwas zu sagen haben, oder es wenigstens glaubten. Vielleicht findet man Überreste eines Pferdes, welches die Flüchtenden nicht begleiten konnte. Vielleicht findet man einen Brunnen im Boden, mit Wasser darin. Vielleicht ein Bett, in dem mal jemand schlief, vielleicht ein Löchlein, in dem mal ein Holzwurm wohnte. Wir waren Spurensucher und -finder.

Wir fanden Plätze an denen man schlafen konnte. Wir fanden Möglichkeiten, alltäglich gewordene Dinge auf alte, für uns neue Weise zu verrichten. Wir fanden ein Stück Natur, ein Stück Kultur und wir fanden uns.









War schön, toll und wunderbar!

Donnerstag, 22. März 2012

Urlaub

Ihr Lieben. Ich befinde mich gerade in einem Intenetcafe mit spanischer Tastatur.
La Gomera, Hippiehochburg.
Es ist herrlich.
In 2 Wochen bin ich wieder da.
Bis dahin

Montag, 19. März 2012

Gesehen: Soul of Hamburg

Kürzlich war ich auf dem Weg irgendwohin und entdeckte in einer Unterführung folgendes:

Ich hoffe man kann es trotz unruhiger Hand erkennen.

Da die Street-Galerie schon leer war, schade ich hätte auch gern ein Foto für unsere Wg mitgenommen, tat ich wie mir geheißen und folgte quasi dem Pfad unten links.
Ich fand eine bunte Zusammenstellung echt toller Fotos.
Die Philosophie, die dahinter steckt, ist folgende: Zwei nichtkommerzielle Hamburger Fotografen schleichen sich durch den Wald des Großstadtalltags und sind genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort um unheimlich reale Momente mit unheimlich realen Menschen festzuhalten. Die Fotos sind nicht gestellt, die Menschen nicht gebucht und nicht bekannt, das sieht man und genau das macht es aus.
Während ich mich in den Bildern zuhause fühle, auch weil diese genau mein Zuhause zeigen, sich abspielen wo ich lebe und atme, glaube ich, dass auch Menschen, die jetzt nicht zufällig aus "meinem Kiez" kommen, ihr Leben in diesen Fotos wiederfinden können, weil sie einfach echt sind.
Danke für das.

Sonntag, 11. März 2012

Retrorucksack Tutorial

!!! Das Schnittmuster wurde überarbeitet. Hier ist der Link zum neuen Tutorial. !!!
!!! New tutorial and pattern available here !!!


Ich war mit der lieben Dörte von Handmade Kultur im kleinsten Kaufhaus und uns lächelten die weltbesten 70er Vorhänge an. Da die Spezies Vorhang meist zu zweit anzutreffen ist, nahm Dörte einen mit sich und ich nahm den zweiten an mich.
Da ich neuerdings an der Quelle des Stoffs arbeite (bester Job der Welt), komme ich bequem an das kostbare Gut heran und entschied mich für senfgelben Kordstoff.


Meine Inspiration fand ich in den alten Bundeswehrrucksäcken und entwarf ein Schnittmuster welches denen ähnelt.


Mittwoch, 29. Februar 2012

5-Minuten Bilderrahmenpinnwand Tutorial

Zwischen Uni, Uni und Uni, hab ich auch manchmal ein bisschen Zeit um kreativ zu werden. Aufgrund Zeitmangels werden es dann nur 5-Minuten-Quickies, aber wer sagt, dass schnelle Bastelausübungen schlecht werden müssen? Aus meiner Glasplattenverarbeitungssession hatte ich noch den Bilderrahmen über, welcher ganz nackig, so ohne Scheibe bei mir herumflog. Da wir ja nicht die die bösen Konsumenten sind, die die Hälfte benutzen und die andere Hälfte wegschmeißen, begab ich mich auf die Spuren der Indianer und Innuits (alles vom erlegten Tier nutzen). Folgendes kam dabei heraus:

Dauert 5 Minuten.


Und so gehts:

Was man dafür braucht:
Bilderrahmen
Schaumstoff
Stoff
Heißkleber

Schritt 1
Den Schaumstoff in der Größe der Platte des Bilderrahmens zuschneiden und mit Heißkleber an dieser befestigen.

Schritt 2

Ein schönes Stoffmotiv aussuchen, die Platte drauflegen und mit ca 1,5 cm "Nahtzugabe", in diesem Fall ja Klebezugabe ausschneiden. Dann den Stoff über die Schaumstoffplatte legen, an den Ecken jeweils die Ecken einmal abschneiden, wie beim Bucheinschlagen, und hinten mit Heißkleber festmachen. Das geht folgendermaßen am besten: Stoff mit der linken Seite nach oben auf den Tisch legen, die Platte mit dem Schaumstoff nach unten darauf legen und festhalten, damit der Stoff darunter nicht verrutscht. Dann Seite für Seite festmachen. Platte in den Bilderrahmen einlegen und die Drahtdinger hochbiegen (oder wie auch immer die Platte, je nach Rahmenmechanik, festgemacht wird)

Schritt 3
Fertig. Aufstellen. Sachen hineinpiksen.

Dienstag, 28. Februar 2012

The awkward Moment,....

...wenn die Eltern davon ausgehen, ohne einen Blick ins Zimmer zu werfen, dass man sowieso nicht da ist, spazieren gehen und die Tür abschließen. Home sweet Home.


(Ich melde mich aus dem Sumpf der Uni, aka Hausarbeiten schreiben und Konferenzwoche. Was ich damit sagen möchte: Hiermit entschuldige ich mich für meine Wortkargheit und werde Besserung geloben. Es werden bessere Zeiten kommen)